
Umwelt und Energie im Hotel Prokulus
Von der Photovoltaik bis zur Dachbegrünung – was bei uns im Haus läuft
Im Prokulus haben wir in den vergangenen Jahren in Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung, Solarthermie und Wärmerückgewinnung investiert. Hier steht, was davon im Haus tatsächlich läuft.
- Die Beleuchtung im ganzen Haus läuft auf LED, und jeder Gast bekommt bei uns ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel
- Wasserspar-Adapter in den Duschen, Großspender statt Einwegfläschchen, Kartenschalter und Wäschewechsel auf Wunsch
- Brot, Fleisch, Milch und Eier kommen von Betrieben aus Südtirol, das Gemüse so weit wie möglich von Bauern aus der Umgebung
- Wer sein Abendmenü schon beim Frühstück bestellt, hilft uns, deutlich weniger wegzuwerfen
- Photovoltaik, Solarthermie und Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen einen Teil unseres Stroms und unserer Wärme im Haus selbst; den Rest kaufen wir als Wasserkraft zu
- Dreifachverglasung, gedämmte Außenwände und 1.600 m² begrünte Flachdächer halten das Haus im Sommer kühl und im Winter warm
Hier finden Sie mehr Details:

Allgemein
- Die Beleuchtung im ganzen Haus ist auf LED umgestellt
- Bei den Reinigungsmitteln arbeiten wir mit dem Südtiroler Hersteller Hygan und mit automatischen Dosieranlagen — so wenig wie möglich, so viel wie nötig
- Alle Gäste bekommen bei uns ein kostenloses Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel

Zimmer
- In den Duschen sind Wasserspar-Adapter von ecoturbino montiert. Sie mischen Luft in den Wasserstrahl: Das Duschgefühl bleibt gleich, es fließt aber weniger Wasser — und weniger Wasser heißt auch weniger Energie zum Aufheizen
- Duschgel und Bodylotion gibt es aus großen Spendern statt aus Einwegfläschchen
- Handtücher und Bettwäsche wechseln wir täglich nur dann, wenn Sie es wünschen
- Der Strom im Zimmer läuft über den Kartenschalter am Eingang
- Badesandalen gibt es auf Anfrage
- Informationen und das Wochenprogramm stellen wir digital bereit und drucken sie nur auf Wunsch

Küche
- Wir kaufen so weit wie möglich bei Betrieben aus der Umgebung ein. Das hält die Transportwege kurz
- Unser Brot kommt von der Bäckerei Mein Beck, das Fleisch von der Dorfmetzgerei Christanell. Das Gemüse holen wir so weit wie möglich von Bauern aus der Umgebung
- Milch und Eier aus Freilandhaltung beziehen wir aus Südtirol

Restaurant
- Das Abendmenü bestellen unsere Gäste schon beim Frühstück. Dadurch können wir die Mengen genauer kalkulieren und werfen deutlich weniger weg
- Kaffeebohnen wachsen hier nicht — rösten lässt sich in Südtirol aber sehr wohl. Unsere Rösterei Alps Coffee-Schreyögg liegt in Rabland, fünf Kilometer entfernt

Technik
- Auf dem Dach des Aquagarden steht unsere Photovoltaikanlage mit 66 kWp Leistung. 2025 hat sie rund 71.000 kWh erzeugt. Diesen Strom verbrauchen wir vollständig selbst
- Unser Strom kommt aus drei Quellen: aus dieser Anlage, aus unseren erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken und aus dem Netz
- Für den zugekauften Anteil weist unser Lieferant Alperia Strom aus Wasserkraft über Herkunftsnachweise (Garanzie di Origine) aus
- Die Blockheizkraftwerke erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig und heizen unter anderem unsere Pools. Weil beides am selben Ort und im selben Moment entsteht, geht weniger Energie verloren als bei getrennter Erzeugung mit Gaskessel und Netzstrom
- Auf den Dächern des Stammhauses und des Mitarbeiterhauses liegen Solarthermieanlagen für Warmwasser und einen Teil der Heizung
- Die Abwärme unserer Klimaanlagen nutzen wir zur Warmwassererzeugung

Gebäude
- Die Fenster sind dreifach verglast. Das hält im Sommer die Hitze draußen und im Winter die Wärme drinnen
- Die Außenwände sind gedämmt — die Grundlage dafür, dass wir im Winter wenig heizen und im Sommer wenig kühlen müssen
- Die Flachdächer von Aquagarden, Restaurant und Küche sind auf rund 1.600 m² extensiv begrünt. Bei Starkregen halten sie Wasser zurück und geben es zeitversetzt wieder ab; im Sommer kühlen sie das Gebäude darunter.